haben und sein

Leben heißt nicht haben, sondern sein.

Habe ich neulich aufgesprüht an einer Wand gesehen und es als Wink mit dem Zaunpfahl genommen. Es geht nicht darum möglichst viel zu haben. Völlig egal was. Weder materielle Dinge wie Klamotten, Videospiele, Bücher oder vor allem Geld, noch nicht materielle Dinge wie gute Noten, einen besonders hohen Posten in einer Firma oder sonstwo, möglichst viele Freunde, die schönste Stimme. Alles eben. Meiner Meinung nach geht es immer darum, wie man sich dabei fühlt, was man fühlt, wer man ist. Es geht darum, dass man liebt und Liebe fühlt, nicht darum, wie viel man "hat", es geht auch nicht darum, wen oder was man liebt, sondern, dass man liebt. Es geht auch nicht darum wie groß, klein, dick, dünn, lustig, süß oder sonstwie ist, sondern, dass man ist und dass man sich gut dabei fühlt. Dass man ganz ist, vollkommen mit und in sich selbst. Denn jeder ist vollkommen. Hier und jetzt. Du bist vollkommen und ich bin vollkommen, wir sind vollkommen. Denn Vollkommenheit (Ausgefülltsein, Ganzsein) ist nichts, das man durch Personen, matererielle Dinge oder harte Arbeit und einen möglichst langen Leidensweg erreichen können. Sie ist Da, einfach Da. Sie ist. Und das ist gut.

6.10.14 22:47

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Doreen / Website (6.10.14 23:27)
...vielleicht kennst Du das Buch "Haben oder Sein" von Erich Fromm, einem Psychanalytiker des 20.JH... ich glaub, der würde sich freuen , deine Gedanken zu lesen...LG Doreen


Daisylou / Website (9.10.14 22:58)
..danke für die Empfehlung! Kenne nur "die Kunst des Liebens" von ihm und selbst das habe ich noch nicht gelesen..dann wirds wohl höchste Zeit für mich

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